Windows 2000 Server

 

Situation für die Fragen 1-5: Sie sind der Administrator eines Firmennetzes mit 30 WIN 2000 Server und 1000 WIN 2000 Professional Computern. Sie wollen 12 neue WIN 2000 Server zu Ihrem Netz hinzufügen (ServerNeu01- ServerNeu12). Diese haben einen Pentium 4 Prozessor, zwei Festplatten (je 60 GB) sowie 1 GB RAM. (Identische Rechner)

 

Sie wollen den Installationsvorgang vereinfachen, indem Sie eine unbeaufsichtigte Installation durchführen.

Frage 1: Welche der folgenden Methoden für die unbeaufsichtigte Installation sind anwendbar?

◊ Sie verwenden die Remoteinstallationsdienste (RIS) mit einer *.sif Datei

◊ Sie verwenden Sysprep mit einer *.sys Datei

◊ Sie erstellen mit dem Setupmanager eine unattend.txt, unattend.udf und unattend.bat Datei für die 12 Rechner und führen eine Netzwerkinstallation durch

◊ Sie erstellen eine unattend.txt Datei für jeden der 12 Rechner, benennen diese in WINNT.sif um und speichern sie auf Diskette. Installation von CD-ROM + Diskette.

 

Frage 2: Wie haben Sie das Tool für die Erstellung von Antwortdateien (Setupmanager) auf Ihrem Rechner verfügbar gemacht?

 

O die Dateien aus der support.cab (Installations CD, Pfad: support) extrahieren

O die Dateien aus der deploy.cab (Installations CD, Pfad: support) extrahieren

O adminpak.msi ausführen

O ist standardmäßig installiert

 

Frage 3: Um auf der WIN2000 Partition Objektsicherheit und Überwachungsmöglichkeiten zu gewährleisten entscheiden Sie sich für welches Dateisystem?

 

O FAT16

O NTFS

O FAT32

O CDFS

 

Frage 4: Während der Installations wurde eine Partition (20 GB) auf der ersten Festplatte erstellt. Wie können Sie für diese eine Fehlertoleranz erreichen?

 

O zweite Platte in dynamische Platte umwandeln, gespiegelten Datenträger

O beide Platten in dynamische umwandeln, gespiegelten Datenträger erstellen

O beide Platten in dynamische umwandeln, Stripe Set Datenträger erstellen

O erstellen beide Platten in dynamische umwandeln, RAID5 Datenträger erstellen

 

Frage 5: Nach Abschluß der Installation wollen Sie einen der neuen Server zu einem Domänen-controler aufwerten. Welchen Befehl können Sie dazu an der Kommandozeile eingeben?

 

O domcon

O ntbackup

O dcpromo

Frage 6: Sie wollen für den Stamm eines verteilten Dateisystems (DFS) Fehlertoleranz erreichen und dazu ein neues Stammreplikat erstellen. Die Option dazu ist jedoch “ausgegraut”. Was ist die Ursache?

 

O Bei dem DFS Stamm handelt es sich um einen Domänenstamm

O Rechte Bei dem DFS Stamm handelt es sich um einen alleinstehenden Stamm

O Sie haben keine Administatorenrechte

O Ihnen fehlen die nötigen NTFS

 

Frage 7: Ihre Firma verwendet eine Struktur aus 3 Domänen (gemischter Modus):

knall.com

us.knall.com

eur.knall.com

In jeder der Domänen gibt es Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung, die Zugriff auf eine Freigabe “Daten” in der Domäne knall.com benötigen. Wie implementieren Sie die Gruppenstrategie?

O erstellen Sie in kall.com eine globale Gruppe, fügen Sie die betroffenen Benutzer aller Domänen hinzu; erstellen Sie in der Domäne knall.com eine lokale Domänengruppe und geben Sie der Gruppe Zugriffsrechte auf die Freigabe “Daten”; fügen Sie die globale Gruppe der lokalen Domänengruppe hinzu

O erstellen Sie in jeder der Domänen eine globale Gruppe, fügen Sie die betroffenen Benutzer der Domäne hinzu; erstellen Sie in der Domäne knall.com eine lokale Domänengruppe und geben Sie der Gruppe Zugriffsrechte auf die Freigabe “Daten”; fügen Sie die globalen Gruppen aller Domänen der lokalen Domänengruppe hinzu

O erstellen Sie in jeder der Domänen eine lokale Domänengruppe, fügen Sie die betroffenen Benutzer der Domäne hinzu; erstellen Sie in der Domäne knall.com eine globale Gruppe und geben Sie der Gruppe Zugriffsrechte auf die Freigabe “Daten”; fügen Sie die lokalen Domänengruppen aller Domänen der globalen Gruppe hinzu

O erstellen Sie in jeder der Domänen eine globale Gruppe, fügen Sie die betroffenen Benutzer der Domäne hinzu; erstellen Sie in der Domäne knall.com eine globale Gruppe und geben Sie der Gruppe Zugriffsrechte auf die Freigabe “Daten”; fügen Sie die globalen Gruppen aller Domänen der globalen Gruppe von knall.com hinzu

 

Frage 8: Sie entscheiden auf Ihrem Rechner die Grundlinienaktivität der wichtigsten Komponenten zu protokollieren um bei späteren Messungen einen Trend ermitteln zu können. Welches Verwaltungsprogramm verwenden Sie?

 

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Frage 9: Welche beiden Lizenzmodelle bietet Microsoft für die Verbindung von Clients mit Servern an?

 

◊ pro Benutzer

◊ pro Server

◊ pro familia

◊ pro Arbeitsplatz

 

Frage 10: Welche dieser Dienste können Namen in IP-Adressen auflösen? (2)

 

◊ DHCP

◊ SMNP

◊ DNS

◊ APIPA

◊ WINS

 

Frage 11: Ihre Firma verwendet 2 Netze (A und B), die durch einen Router (nicht BOOTP fähig) verbunden sind. Als einziges Netzwerkprotokoll verwenden Sie TCP/IP. Ihr DHCP Server befindet sich in Netz B. Wie können auch Clients in Netz A eine IP-Adresse von einem DHCP Server zugewiesen bekommen?

 

◊ zusätzlichen DHCP Server in Netz B installieren

◊ DHCP Relay Agent in Netz A installieren

◊ DHCP Relay Agent in Netz B installieren

◊ zusätzlichen DHCP Server in Netz A installieren

 

Frage 12: Sie wollen den freien Speicherplatz einer Partition der Festplatte überwachen damit eine Warnung erstellt wird, falls eine bestimmte Grenze unterschritten wird. Im Systemmonitor wollen Sie unter Warnung die Datenquelle “log. Datenträger” wählen. Diese ist aber nicht verfügbar! Was müssen Sie tun?

O Netzwerkmonitoragent installieren

O diskprobe -yv ausführen

O den DSClient installieren.

O diskperf -yv ausführen + Neustart

 

Frage 13: Im Netzwerk Ihrer Firma werden sowohl WIN 2000 Professional als auch WIN 98 Clients eingesetzt. Die Benutzer der WIN 98 Rechner beschweren sich, dass sie nicht auf einem Drucker an einem WIN 2000 Druckserver drucken können, owohl sie den richtigen UNC Pfad verwenden. Die Benutzer der WIN 2000 Rechner haben keine Probleme. Wie lösen Sie dieses Problem?

 

O auf jedem der WIN 98 Rechner einen passenden Drucktreiber installieren

O auf dem Druckserver zusätzlich einen WIN 98 Treiber für den Drucker installieren

O den DSClient auf den WIN 98 Rechnern installieren.

O den WIN 98 Benutzern das Recht erteilen den Drucker zu verwalten.

 

Frage 14: Welche Netzwerkomponenten müssen vorhanden sein, wenn man die Remoteinstallationsdienste (RIS) benutzen will?

 

◊ ADS

◊ DHCP

◊ WINS

◊ DNS

 

Frage 15: Sie bemerken, dass eine Multiprozessanwendung auf Ihrem Server “hängt”. Im Taskmanager wird der Staus der Anwendung mit “reagiert nicht” angegeben. Sie wechseln zu dem mit der Anwendung verbundenen Prozess und führen welchen Schritt aus, bevor Sie die Anwendung erneut starten?

 

O Prozess beenden

O Prozessstruktur beenden

O nichts

O Priorität herabsetzen

Frage 16: Sie installieren den neusten Treiber für die Netzwerkkarte Karte Ihres Rechners. Leider bleibt der Computer beim Neustart während der Treiberinitialisierung hängen. Wie bekommen Sie den Rechner schnell und einfach wieder zum laufen?

 

O als Administrator anmelden, alte Treiber installieren

O Startoptionen, letzte als funktionierend bekannte Konfiguration wählen

O Startoptionen, abgesicherter Modus mit Netzwerk, alte Treiber installieren

O Wiederherstellungskonsole von CD starten, fixmbr ausführen

 

Frage 17: Ihre Firma verwendet ein Programm, das große Datenmengen auf den Festplatten ihres WIN 2000 Servers zwischenspeichert. Wie können Sie die Performance maximal steigern, falls Sie eine Fehlertoleranz gegenüber dem Ausfall einer Platte sicherstellen müssen?

 

O Stripe Set Datenträger

O übergreifender Datenträger

O erweiterter Datenträger

O RAID 5 Datenträger

 

Frage 18: Im Netzwerk Ihrer Firma werden sowohl WIN 2000 Rechner als auch WIN 95 Clients eingesetzt. Die Benutzer der WIN 95 Rechner sollen auf DFS Strukturen zugreifen können. Wie erreichen Sie dieses Ziel?

 

O auf jedem der WIN 98 Rechner einen DFS Stamm installieren

O nicht möglich

O den DSClient auf den WIN 98 Rechnern installieren.

O den WIN 98 Benutzern das DFS Zugriffsrecht erteilen.

 

Frage 19: Sie richten in der Active Directory Struktur Ihrer Firma die Organistionseinheit FINANZEN neu ein. Auf den Rechnern der Benutzer dieser OU soll die Kontoführungssoftware automatisch installiert werden (beim Programmaufruf im Startmenü). Geben Sie 2 notwendige Schritte an.

 

◊ .msi Packet der Kontoführungssoftware in ein freigegebenes Verzeichnis kopieren

◊ .zap Packet der Kontoführungssoftware in ein freigegebenes Verzeichnis kopieren

◊ neues GPO erstellen und mit der Option “zuweisen” auf .msi Packet verweisen

◊ neues GPO erstellen und mit der Option “veröffentlichen” auf .msi Packet verweisen

◊ neues GPO erstellen und mit der Option “zuweisen” auf .zap Packet verweisen

◊ neues GPO erstellen und mit der Option “veröffentlichen” auf .zap Packet verweisen

 

Frage 20: Wie lautet der FQDN des Hosts RAOULS in der Domäne CAMPING.DE ?

 

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Frage 21: Die Festplatte eines Ihrer Rechner verfügt über eine Gesamtkapazität von 20 GB. Bisher befindet sich lediglich die BOOT/SYSTEMPARTITION auf der Platte (Größe = 8 GB, NTFS). Eine Anwendung schreibt jedesmal viele temporäre Dateien in das Verzeichnis WINNT. Dadurch ist die Partition nahezu voll. Wie bekommen Sie wieder mehr “Spielraum”?

 

O nicht möglich

O vorhandene Partition erweitern

O Platte in dynamisch umwandeln, dann den vorhandenen Datenträger erweitern

O Sie leeren das WINNTVerzeichnis und erstellen eine neue Partition, die in dem

Verzeichnis WINNTbereitgestellt wird

Frage 22: Sie erstellen eine Vertrauensstellung von Ihrer Win2000 Domäne zu einer WinNT4 Domäne. Welche der folgenden Begriffe gelten für diese Vertrauensstellung? (2)

 

◊ transitiv

◊ nicht transitiv

◊ gegenseitig (bidirektional)

◊ einseitig

 

Frage 23: Mit welchen der folgenden Protokolle kann eine Tunnelverbindung zu einem WIN2000 VPN Server aufgebaut werden?

 

◊ PPTP

◊ SMTP

◊ L2TP

◊ NNTP

 

Frage 24: Katrin ist Mitglied der Gruppen BRAUN und ROT.

ROT hat auf das Verzeichnis DATEN das NTFS-Recht LESEN.

JEDER hat auf das Verzeichnis DATEN das Freigabe-Recht VOLLZUGRIFF

Welches Recht hat Katrin auf DATEN, falls sie über das Netzwerk zugreift?

 

O ÄNDERN

O LESEN

O SCHREIBEN

O VOLLZUGRIFF

 

Frage 25: Sie haben sich als Administrator von einem Terminaldienstclient mit dem Terminalserver verbunden. Sie wollen den Rechner von dem aus Sie auf den Terminalserver zugreifen wechseln. Dabei sollen die Progamme - die Sie auf dem Terminalserver gestartet haben - weiter laufen. Welche der START/BEENDEN Optionen wählen Sie?

O Trennen

O Abmelden

O Herunterfahren

O Neu Starten

 

Frage 26: Sie sind der Administrator der andreas.becker Domäne. Sie organisieren die Domäne in organisatorischen Einheiten. Sie konfigurieren die Sicherheitsoptionen und andere Einstellungen der Standard Domänenrichtlinie. Sie delegieren die Gruppenrichtlinien- verwaltung der GF und PRO OUs . Sie wollen die Administratoren der OUs daran hindern Gruppenrichtlinienobjekte zu erstellen, die Ihre Einstellungen überschreiben. Was sollten Sie tun?

O In den Gruppenrichtlinienoptionen der andreas.becker Domäne setzen sie die Option "kein Vorrang" in Kraft

O In den Gruppenrichtlinienoptionen der VM und PRO OU setzen Sie die Option "kein Vorrang" in Kraft

O Blockieren Sie die Gruppenrichtlinienvererbung für die andreas.becker Domäne.

O Blockieren Sie die Gruppenrichtlinienvererbung für die VM und PRO OUs

 

Frage 27: Sie möchten, dass Benutzer unabhängig vom Rechner an dem sie sich anmelden immer das gleiche Profil erhalten. Die Benutzer dürfen ihr Profil selbst gestalten und verändern. Welchen Profiltyp wählen Sie?

 

O lokal

O obligatorisch

O servergespeichert

O verbindlich

 

 

 

Frage 28: Konfigurieren Sie die Terminalserversitzung so, dass eine im Leerlauf befindliche Sitzung nach 20 Minuten getrennt wird und getrennte Sitzungen nach 40 Minuten beendet werden. Dabei sollen die Benutzereinstellungen überschrieben werden.

Frage 29: Sie verwenden NAT um den Rechnern Ihres privaten Netzwerkes den Zugriff auf das Internet zu ermöglichen. Die Verbindung zum Internet wird über eine ISDN Einwahlschnittstelle aufgebaut. Welche Aussagen treffen auf NAT zu?

◊ der LAN Schnittstelle wird automatisch die IP-Adresse 192.168.0.1 zugewiesen

◊ NAT kann als "kleiner" DHCP Server eingesetzt werden

◊ NAT kann generell keine DNS Anforderungen weiterleiten

◊ die Einwahl ins Internet kann automatisch erfolgen, wenn ein Client eine Ressource anfordert

 

Frage 30: Ihr Firmennetzwerk besteht aus zwei TCP/IP Teilnetzen, die durch einen Router getrennt werden. Eine Workstation kann alle Rechner ihres eigenen Teilnetzes “anpingen”. Sie erhält jedoch keine Verbindung zu einem Server im Remote-Netz. Alle anderen Rechner des Remote-Netzes sind erreichbar. Was ist der wahrscheinlichste Fehler?

 

O Router nicht richtig konfiguriert

O Workstation benutzt falsche Subnetmask

O Server benutzt falsches Standardgateway

O Workstation benutzt falsches Standardgateway