12.12.2001

IIS

Natürlich ist in W2k ein Webserver integriert, der IIS (Internet Information Server). Damit lässt sich zu einem Webangebot auch ein FTP-Server, ein SMTP- und ein NNTP-Server unterhalten. Der IIS ist in W2k-Prof. fuer einen einzigen Zugriff installierbar, in der Server-Version wird er standardmässig als Web- und SMTP-Server eingerichtet. Als Vorraussetzungen sollte man W2k-Server mit TCP/IP installiert haben, eine statische IP-Adresse besitzen und einen DNS-Namen vergeben haben. Das NTFS-Dateisystem fuer die Rechtevergabe und deren Konfiguration ist obligatorisch. Nach der Installation ist eine MMC namens InternetDienste-Manager vorhanden. Dort befinden sich die Unterordner virtueller SMTP-Standardserver, virtueller NNTP-Standardserver, FTP-Standardsite, Standardwebsite und Verwaltungswebsite.

Auf den Eigenschaften der Standardwebsite sind einige Einstellungsmoeglichkeiten: Es ist sowohl der Port, als auch die eigene Identifizierung ueber die IP-Adresse (Standard: alle) und der Hostheader (standardmaessig: leer) einstellbar. Fuer SSL (secure socket layer), den ueber HTTPS sicheren Port 443 erreichbare Websites sind aehnliche Konfigurationen moeglich. Weiterhin kann man:

- die Anzahl erlaubter Verbindungen
- den Keep alive-Wert
- die Protokollierung
- die Operatoren, die die Konfigurationsberechtigungen haben
- Leistungsoptionen wie Bandbreitenbeschraenkung und Prozessorlastbeschraenkung
- ISAPI-Filter, welcher Reaktionen auf bestimmte Ereignisse oder Pakete (Exchange, Proxy) hervorruft
- benutzerdefinierte Fehler und deren Fehlermeldungen
- Servererweiterungen, womit die Zusammenarbeit ueber HTML-Sites hinaus erfolgen kann und
- HTTP-Header, welcher u.a. die Cache-TTL fuer die Clients, die Klassifikation von Inhalten (Gewalt, Sex) oder MIME-Zuordnungen definiert werden

einrichten. Der Standardordner fuer die Websites ist das Startlaufwerk mit dem Ordner Inetpub. Der Unterordner ist wwwroot. Es ist aber auch ein UNC-Pfad oder eine URL-Angabe moeglich, um eine Umleitung zu definieren.