23.11.2001

IP-Routing

Das Internet ist das grösste Netzwerk überhaupt und könnte nicht bestehen, wenn es keine Router gäbe. Damit diese auch qualitativ arbeiten, müssen sie sich für eine gewisse Zeit eine Anzahl Netz-ID's merken und sich untereinander verständigen. Dafür gibt es im wesentlichen drei Protokolle: RIP1, RIP2 und OSPF. Das RIP1 (Routing Information Protokoll) wird kaum noch benutzt, das RIP2 ist für mittlere Netze gut geeignet und das OSPF (Open Short Path First) ist das am meisten gebräuchlichste. Über diese Protokolle tauschen die Router ihre Einträge selbstständig untereinander aus oder frischen sie auf. Das Routing kann man auch an seinem eigenen Rechner mitverfolgen, denn jeder Rechner arbeitet Routingaufgaben ab. Gibt man den Befehl ping 127.0.0.1, wird ein EchoRequest an eine Adresse des Klasse A-Netzes gesendet. Gibt man jedoch eine beliebige Adresse ein, wird mit der vorhandenen internen Routingtabelle verglichen, ob diese erreicht werden kann, und wenn nicht, wird sie an das Gateway weitergeleitet, welches genausogut ein Router sein kann. Unter Start \ Programme \ Verwaltung \ Routing und RAS kann man solche statischen Routen festlegen.