23.10.01

StripeSet- Datenträger (RAID 0)

- W2k-Pro. und -Server

- belegt Speicherplatz auf 2 - 32 Platten

- kann nicht die System- oder Startpartition enthalten

- kann nicht erweitert werden

- die verwendeten Speicherbereiche gleich gross

- schreibt abwechselnd auf jeden Datenträger in 64kByte-Blöcken (Geschwindigkeitsperformance)

- bei Ausfall einer Platte sind alle Daten des Stripe-Set-Datenträgers verloren

- der Datenträger kann nur als Ganzes gelöscht werden

 

RAID 5 - Datenträger

- nur W2k-Server

- belegt Speicherplatz auf 3 - 32 Platten

- kann nicht die System- oder Startpartition enthalten

- die verwendeten Speicherbereiche sind gleich gross

- Auf den ersten beiden Platten werden die 64kB-Blöcke gespeichert, auf der dritten Platte das XOR-Ergebnis der anderen:

Platte1 Platte2 Platte3
0 0 0
0 1 1
1 0 1
1 1 0

aber beim Schreiben der nächsten Blöcke wird die Parität auf eine andere Platte geschrieben, das führt zu gleicher Auslastung aller Platten.

- bei Ausfall einer Platte können alle Daten errechnet werden (Fehlertoleranz). Bei Ausfall einer weiteren Platte sind alle Daten verloren.

- der Platz einer Platte wird immer für die Parität benötigt (Speicherplatz bei N Platten = Grösse pro Platte * N - 1)

- Performance: Beim Lesen fast so schnell wie StripeSet, beim Schreiben je nach Plattenanzahl langsamer, bei mehr als 3 Platten eher schneller.

- HotSwap - Fähigkeit: es kann eine Platte im laufenden Betrieb gewechselt werden.

Spiegelung (RAID 1)

- nur W2k - Server

- verwendet Platz auf 2 Platten

- kann die Start- und Systempartition beinhalten

- kann aus einem bereits vorhanden einfachen Datenträger erstellt werden

- alle Daten werden auf beiden Plattenbereichen abgelegt

- Fehlertoleranz bei einer Platte

- Performance: lesen - schneller, schreiben - langsamer

- verwendeter Platz ist auf beiden Platten gleich gross

- für die Daten ist die Hälfte des Plattenplatzes verfügbar

Wenn ich die Startpartition spiegeln möchte, muss ich so vorgehen:

Verwaltungsaufgaben:

- Einbau einer neuen Platte
- PC abschalten, einbauen, einschalten, oder
- Platte einbauen, dann "neu einlesen" lassen (HotSwap)
- Status der Platte nach Einbau (Beispiel)
- Online
- Fremde Platte (man kann sie importieren) tritt auf bei dyn. Datenträgern, die aus einem anderen W2K - System importiert wurden
- Fehler (unvollständiges Laufwerk), das heisst, es fehlen noch Platten des StripeSets oder des RAID5 - Systems

Laufwerksbuchstaben und Laufwerkspfade

Buchstaben:
- C - Z (24 Buchstaben)
- Zuweisung ist normalerweise fest, kann aber manuell geändert werden
Pfade:
- keine Anzahlbegrenzung
- Namen sind aussagekräftiger
- können nur auf / in NTFS-formatierten Datenträgern bereitgestellt (gemountet) werden und die jew.Ordner müssen leer sein
- über den Pfad ansprechbare Datenträger können beliebig formatiert sein
- Einsatz als Laufwerksumleitung oder -erweiterung

Remotedatenträgerverwaltung

- Snap-In für die MMC auf anderen Rechner ausrichten (Computerverwaltung / RM / Verbindung zu anderem Computer herstellen)

Defragmentieren: ordnet Dateifragmente in die richtige Reihenfolge, damit ist eine grössere Geschwindigkeit gewährleistet. Standartmässig sind dafür Admin-Rechte notwendig.

MS - Ratschläge zur Datenträgerverwaltung

- 1 MB auf Basisfestplatten freilassen
- NTFS verwenden
- Spiegelung der Startpartition
- Ausfallsicherheit für Daten / RAID 5 benutzen
- Defragmentierung zur Performanceoptimierung

Reparatur

Auswerten von Statusinformationen

Festplattenstatus:      
Online (Fehler) Hardware kontrollieren Festplatte reaktivieren falls nicht erfolgreich, Platte wechseln
Offline
       

 

Datenträgerstatus:
Bei fehlerhafter Redundanz repariert sich der Datenträger selbstständig, wenn man den Punkt "Festplatte reaktivieren" anwählt.
Bei einer gespiegelten Platte entfernt man die Spiegelung, setzt eine neue Platte ein und vergibt die Spiegelung neu
Ein RAID5-System erfordert nur eine neue Platte, da unter dem Menüpunkt "Reparieren" einfach nur ein anderes Laufwerk angegeben muss.

 

Datensicherung

Das W2k Backup Programm kann man aufrufen als Befehl ntbackup.exe oder unter Start / Programme / Zubehör / Systemprogramme / Sicherung. Damit kann man Dateien und Ordner bzw. den Systemstatus sichern. Letzterer enthält sowohl die Registry als auch die Startdateien, das COM+ und das Active Directory, zumindest auf einem Domänencontroller. Ebenfalls wird die Zertifikatsstellendatenbank gesichert, sofern man einen Server mir Zertifikatsstelle eingerichtet hat. Sichern kann man auf Festplatten, CD's, Netz- und Bandlaufwerke. Die CD-Methode ist mit sehr viel Vorsicht zu geniessen, da Windows von sich aus die CD's nicht vorformatiert und ebenso wenig eine bitweise Kopie erzeugen kann.

Als Methoden bieten sich folgende Möglichkeiten: vollständig, inkrementell, differenziell, Kopie und täglich. Die ersten drei sind eher der normale Fall. Das Programm bietet ebenfalls eine Taskplanung.