22.05.2002

Fuer NT4 ist das Servicepack 3 wichtig fuer den SQL 6.5. Besser ist das Servicepack 5. Will man migrieren nach SQL 2000, muss man zwangsweise das Servicepack 5 installieren. Weiterhin gibt es bei SQL 6.5 keine automatischen Datenbank-Wartungssysteme, d.h. die Log(Protokoll)-dateien koennen volllaufen. Der Befeshl, um sowas nachtraeglich zu beheben, heisst "DBCC checkdatabase NameDB". Es kann allerdings bis zu 4 oder 5 Stunden dauern, bis das System bereinigt ist.

Zusammenfassung zur Installation SQL:

Wenn eine Standardinstallation mit einer Standardinstanz durchgelaufen ist, findet sich auf der aktiven Partition in Programme ein Verzeichnis namens Microsoft SQL Server und darin ein Unterverzeichnis mit der Versionsnummer. Bei SQL2k heisst dieses 80. Weiterhin befindet sich dort, wohin die Instanz verwiesen wurde ein Verzeichnis namens Programme mit einem Unterverzeichnis namens MSSQL. Ist die Instanz benannt, findet sich stattdessen ein Verzeichnis namens MSSQL$Instanzname. Fuer jede Instanz findet sich ein eigener SQL-Serverdienst, genau wie der Server Agenten Dienst, waehrend der SQL-Analysis Service Dienst (OLAP) fuer alle Instanzen gilt. Ebenso wie der Microsoft Search Dienst und der DTC. Der Server Agenten Dienst beinhaltet die Taskverwaltung (so hiess das bis 7.0) bzw. Auftragsverwaltung.

Zu Erwaehnen bleibt, dass unter SQL2k NTFS-Rechte fuer die Datenbanken vergeben werden. Es sind die Vererbungen unterbrochen und die Rechte speziell gesetzt.
Achja: bevor ichs vergesse, es befinden sich natuerlich noch Log-Dateien im System: Die SQLSTP.LOG im Verzeichnis des aktiven OS beinhaltet die Log-Datei des Setups, die ERRORLOG befindet sich im Verzeichnis der betreffenden Instanz im Verzeichnis \LOG.

Wichtig zu wissen ist, dass der SRV-Agent auf manuell gesetzt ist; man sollte das aendern.

Wenn man das Dienstkonto veraendern will, sollteman folgendes tun:

  1. Dienstmanager oder Enterprisemanager
  2. Welche Dienste...
  3. Registrierung meiner Verbindung
Das Dienstkonto muss folgende Rechte besitzen: Risiken:

OSQL:
Hierbei ist diesmal die Gross- und Kleinschreibung zu beachten. Als Parameter stehen folgende zur Verfuegung:
- E (vertraute Verbindung)
- U User
- P Passwort (Klartext!!!)
- S Server bzw. Instanz
- L lokale und RemoteInstanzen im Netz anzeigen (Domaene bzw. nur Netzsegment)
Mal ein Beispiel:
OSQL -E -S ServerTisch1 - Mit diesem Befehl wird man auf die Standardinstanz des Servers ServerTisch1 verbunden. Will man eine bestimmte Instanz anwaehlen, muss man den Instanznamen dahinterschreiben:
OSQL -E -S ServerTisch1\Instanzname
Der Prompt aendert sich jetzt und zeigt:
1>

Ich kann jetzt komplett ganz normale SQL-Befehle eintippen und mit Enter bestaetigen. Es passiert solange nichts, wie ich den Befehl 'Go' nicht geschrieben und ebenfalls mit Enter bestaetigt habe. Will ich zu meinem normalen Prompt zurueckkehren, gebe ich 'Exit' ein.

In dieser Version kann der Query Analyzer verschiedene Instanzen oder SQL-Server-Typen verbinden und bearbeiten.

verschiedene Versionen auf einem System:

1. Ich kann verschiedene Instanzen auf einem System laufen lassen, wobei das Erste ein 65er, und das zweite und weitere 2000er sein muessen.
2. Die zweite Moeglichkeit ist der Versionsumstellungsassistent im Startmenue, welcher es ermoeglicht, zwischen der alten und der neuen Installation zu wechseln.

Was passiert mit der 65er waehrend der Migration zu 2000:
- die 65er muss offline sein (Einzelbenutzermodus)
- die 65er wird nicht entfernt