18.04.2002


Die Hardwarevorraussetzungen sind natürlich der HCL zu entnehmen. Desweiteren benötigt man eine Rechnerkonfiguration mit mind.:
 
P 166
128 - 256 MB RAM
400MB HDD zusätzlich
CD-ROM
Netzwerkkarte

Als Software sollte man, bei MS-SQL, den W2k-Server vorraussetzen. Es gibt aber auch Windows CE-SQL-Server. Damit SQL webfähig ist, benötigt man natürlich den IIS. SQL unter Windows wird in Zukunft noch eine erheblichere Rolle spielen, als wir es jetzt schon kennen; es ist in Planung, das komplette Dateisystem mit dessen Zugriffsrechten über SQL mit anderen Geräten, wie Notebooks, abzugleichen.
Damit die Daten auf allen Geräten auf demselben Stand sind, gleichen diese Ihre Daten miteinander ab. Sie replizieren miteinander. Das funktioniert folgendermassen:
Rechner 1 Rechner 2 Abgleichergebnis
  15 15
16   16
17 17 17
19 19 19
20   20
  22 22

Deswegen werden auch normalerweise keine Daten gelöscht. Es wird einfach nur eine neu GUID für einen Datensatz vergeben; auch, wenn der entfernte Datensatz neu eingegeben wird, wird er sich trotzdem unterscheiden. Durch "Consitancy Checker" kann man Datenbanken verkleinern, indem man als "gelöscht" markierte Datensätze wirklich entfernt.
 


In Datenbanken sind in den meisten Fällen das FrontEnd und das BackEnd getrennt. Das schützt die Datenbanken und ermöicht eine Fernsteuerung. Ein Teil des BackEnds sind OLTP-Databases (Online Transaktional Processing) und ist für einen direkten Zugriff notwendig.
OLAP-Databases (Online Analytical Processing) bereiten die Daten zu Managementzwecken auf. und sind sehr eng mit der rel. DB-Engine verbunden, ob mit der Datentransformation oder ohne.
Zwischen den Beiden herrscht des Öfteren eine Verbindung namens Remote-OLE-DB. Das heisst, dass die Daten durch die Remote-DB auch an andere DB's weitergegeben werden können oder von ihr entgegen genommen werden kann. Damit werden die Daten aufbereitet, bevor sie weitergeleitet werden.
Datentransformationsdienste sind dafür zuständig, Informationen aus Remote-DB's weiterzuleiten und zu "übersetzen". Somit können Filter vergeben und Ergebnisse (Währungen) nur berechnet ausgegeben werden.
Die English-Query stellt eine Verbindung zwischen dem Analysing Services und relationalen DB's her. Somit können mit diesem Modul (welches getrennt installiert wird) englische Abfragen an das System weitergegeben werden.
Die Analysis Services werden ebenfalls extra installiert und werden auch als OLAP-Server bezeichnet. Dieser Dienst hat eine Verbindung zu den "Multidimensional Cubes", einer Schichtenlösung ähnlich einer Matrix. Durch die Analysis Services werden die Schnittdaten dieser Cubes dargestellt und werden den Controlling-Bereich einer Firma sehr interessieren.
Die Sprache SQL wird immer häfiger als T-SQL bezeichnet und heisst Transact-SQL.
Es gibt eine Zugriffssprache namens XML, eine Weiterentwicklung von HTML, womit man Webanwendungen ausführen kann. XML ist eine dynamische Websprache.
MDX ist eine Möglichkeit, von OLAP-Servern Multidim. Cubes webbasiert darzustellen.
Der DTS (Data-Transformation-Service) dient zur Transformation von Daten aus oder in OLE-DB-Quellen und dient zum Befüllen.
Die Replikationstools verbinden versch. SQL-Server, um Daten abzugleichen. Teilweise laufen diese auch nur unter SQL-Servern gleichen Typs, da deren Sicherheitsstrukturen ähnlich sind.
Die Meta-Data-Services lesen Datenumgebungsinformationen aus. Das sind Infos, die die Arten der Datentypes (Integer, Text, etc.) beinhalten.
Es gibt vom SQL-Server mehrere Versionen:
 
Operating System Enterprise Standard Personal Enterprise Evaluation Desktop Engine Developer Windows CE
Windows 2000 Datacenter Supported Supported Supported Supported Supported Supported N/A
Windows 2000 Advanced Server Supported Supported Supported Supported Supported Supported N/A
Windows 2000 Server Supported Supported Supported Supported Supported Supported N/A
Windows 2000 Professional N/A N/A Supported Supported Supported Supported N/A
Windows NT 4.0 Server, Enterprise Edition Supported Supported Supported Supported Supported Supported N/A
Windows NT 4.0 Server Supported Supported Supported Supported Supported Supported N/A
Windows NT 4.0 Workstation N/A N/A Supported Supported Supported Supported N/A
Windows Millenium Edition N/A N/A Supported N/A Supported N/A N/A
Windows 98 N/A N/A Supported N/A Supported N/A N/A
Windows CE N/A N/A N/A N/A N/A N/A Supported



Den eigentlichen SQL-Server gab es bis zur Version 7.0. Ab W2k gibt es Instanzen, die jeweils eigenständig in einem W2k-System laufen können. Es gibt nach einer Standardinstallation folgende Datenbanken:

msdb der Serveragent
model Modell der DBMS
master Infos über DB-Benutzer etc.
temp Zwischenspeicher

Die Instanzen lassen sich mehrfach auf einem System ausführen, der Vorteil ist u.A. die getrennte Rechteverwaltung. Zudem kann man völlig verschiedene Datenbanken parallel laufen lassen. Jede Instanz verwaltet einen eigenen Speicherbereich. Dieser lässt sich auch manuell zuweisen. Durch FailOver-Clustering lassen sich verschiedene Instanzen zwischen verschiedenen Computern zusammenschliessen. Die Datenbanken werden dabei gespiegelt. Das zweite System greift laut Microsoft unmittelbar nach dem Crash des ersten Systems und ersetzt dieses. Die Sicherheitsebene geht bis hinunter zu den Transaktionsprotokollen, welche zusätzlich ein RollBack ermöglichen. Das zweite System läuft im "Standby" mit.

DTC - Distributed Transaction Coordinator: Hat man zwei versch. Datenbanken, und möchte eine Abfrage einer Datenbank mit Daten der zweiten Datenbank ausführen, koordiniert der DTC die Übertragung der Daten zwischen den DB's.
Zu empfehlende Bücher:
Buchtitel ISBN Firma
Go to SQL 3-82731-772-X Addison - Wesley
Data Warehouse und OLAP mit Microsoft 3-89842-102-3 Galileo Computing
Microsoft SQL-Server 2000 Datenbank-Design uind -Implementierung (70-229) 3-86063-921-8 Microsoft Press